Blog 2: Auszug aus der Selbständigkeit als Fotograf

Als Fotograf selbständig zu sein, bedeutet nicht den ganzen Tag zu fotografieren.

Der Großteil der Arbeit als Fotograf passiert hinter den Kulissen. Wenn ich als Fotograf keinen Auftrag habe, habe ich trotzdem allerhand abzuarbeiten. Ich muss mich weiterbilden (Seminare, Fachzeitschriften, Lernen mit der Technik …) und neue Techniken in der Bildbearbeitung erlernen. Damit verbunden ist auch die Bildbearbeitung, damit Kunden Ihre Bilder erhalten.

Habe ich das geschafft, fallen noch Bürotätigkeiten an (Rechnungen schreiben, Angebote schreiben …). Und dann soll ja Social Media auch nicht zu kurz kommen, also plant und überlegt man auch hier, welches Bild man postet, welche Story mit welchem Content gefüllt wird.

OK, wird jetzt sicherlich der Ein oder Andere sagen, dass sieht ja nach Vergnügen aus. Ein Bild gepostet, noch etwas dazu geschrieben oder erzählt und in der Story sieht man dich ja auch nur wie du durch die Wiesen und Wälder läufst.

Jetzt kommt aber noch ein Part, den kein Mensch sieht, der aber auch erledigt werden muss: Meeting, Netzwerke und Marketing. Auch hier muss ich mich weiterbilden, um Marketing- technisch auf dem neuesten Stand zu sein, denn das erledigt alles nicht von selbst.

Und wenn nun mein 10-, oder gar 12- Stunden- Tag vorbei ist, habe ich vielleicht 1 Stunde fotografiert. Die restliche Zeit habe ich alles das gemacht, was die Welt nicht sieht. Social Media, bloggen, studieren, Marketing….

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